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Zentren und Schwerpunkte | Ettenheim Schmerzzentrum
Ortenau

Schmerzzentrum Ettenheim

Klinik für Schmerztherapie, Schmerzambulanz, Regionales Schmerzzentrum Ortenau (Schmerzkonzeption Baden-Württemberg)

Die meisten Menschen kennen gelegentliche Kopf- oder Rückenschmerzen. Wenn Schmerzen aber permanent auftreten, also chronisch sind, werden Sie zur beeinträchtigenden Dauerqual. Die Lebensfreude, die Arbeit und das private Umfeld leiden darunter. Oft fokussieren sich Betroffene zu sehr auf den Schmerz und nehmen erst spät professionelle Hilfe von spezialisierten Ärzten und Selbsthilfegruppen in Anspruch.

Das Schmerzzentrum des Ortenau Klinikums in Ettenheim ist eine hochspezialisierte Einrichtung, die sich ausschließlich um das Symptom Schmerz und die chronische Schmerzerkrankung bei Betroffenen kümmert.

Mit großer fachlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung versorgen wir interdisziplinär akut und chronisch schmerzkranke Patienten. Die gesamte Diagnostik und Therapie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Ärzten aller schmerzmedizinisch relevanten Fachgebiete inklusive Psychologen, Psychotherapeuten und Physiotherapeuten.

In unserer Schmerzambulanz betreuen und behandeln wir jährlich ca. 900 Patienten. Je nach Schwere der Schmerzerkrankung kann eine weiterführende Diagnostik und stationäre Therapie erforderlich sein. Diese Möglichkeiten bieten wir auf unserer eigens dafür ausgerichteten Schmerzstation an. Zur Zeit werden dort ca. 250 Patienten pro Jahr in einem multimodalen Konzept ganzheitlich orientiert versorgt. Zusätzlich – als eine auf die Schmerzbehandlung hochspezialisierte Einrichtung – führen wir täglich in eigens dafür ausgerüsteten Räumlichkeiten ambulante Eingriffe und Operationen durch.

Das Schmerzzentrum versteht sich als wichtiges Bindeglied in der schmerztherapeutischen Versorgung unserer Region und über die Landesgrenzen hinweg. Aus diesem Grunde sind wir, der Schmerzkonzeption des Landes Baden-Württemberg folgend, ausgewiesenes „Regionales Schmerzzentrum“. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern ist es unsere Aufgabe, uns den Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen zu widmen, bei denen bisherige Therapieansätze erfolglos geblieben sind.

Diesen Patienten stellen wir gerne sowohl eine umfassende und interdisziplinäre Schmerzdiagnostik als auch eine individuelle Schmerztherapie bereit – von komplementärmedizinischen Verfahren wie der Akupunktur bis zur High-Tech-Medizin wie der Rückenmarksstimulation (SCS). Unser Behandlungsspektrum beinhaltet Kopf-, Gesichts-, Rücken-, Nerven-, Gelenk- und Muskelschmerzen ebenso wie rheumatische Schmerzen und Schmerzen bei Tumorerkrankungen und Durchblutungsstörungen.

Leistungsschwerpunkte

In unserer Einrichtung werden Patienten  – basierend auf individuellen Therapiekonzepten – mit fast allen Möglichkeiten einer multimodalen Schmerztherapie behandelt:

  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Medizinische Trainingstherapie und Eigenübungsprogramme
  • Schmerzbewältigung
  • Entspannungstraining
  • Stressbewältigung
  • Psychologische Betreuung (Verhaltensorientiert)
  • Nervenblockaden ggfs. mit Katheter
  • Gelenksblockaden ggfs. mit Katheter
  • Elektrotherapie (TENS, TNB, EMS)
  • Neuraltherapie und therapeutische Lokalanästhesie
  • Akupunktur
  • Kryotherapie
  • Reflextherapie
  • Physikalische Therapie/Krankengymnastik
  • Biofeedbackverfahren
  • Nordic Walking
  • Ernährungsberatung
  • Sozialberatung
  • Neuromodulation
  • Neurolyse
  • Entzugsbehandlung
  • Rückenmarkstimulation (SCS)
  • Pumpen-, Portimplantation
  • Radiofrequenztherapie
  • Minimalinvasive Eingriffe an der Wirbelsäule
  • Minimalinvasive Eingriffe im Wirbelkanal
  • u.v.m.

Alle gesetzlich Krankenversicherten werden nach Terminvereinbarung mit einer Überweisung des Hausarztes oder Facharztes zur Schmerztherapie behandelt. Termine für privatversicherte Patienten und BG-Patienten vergeben wir ebenfalls nach Vereinbarung.

Zu einer stationären Behandlung in unsere Klinik aufgenommen werden nach Überweisung durch den Hausarzt oder Facharzt alle Patienten, die an einer Schmerzerkrankung im Stadium II oder III nach Gerbershagen (Mainzer Chronifizierungsmodell) leiden. Die Aufenthaltsdauer in unserem Schmerzzentrum beträgt zirka zwei bis drei Wochen.

Ärztliche Leitung

Abbildung Dr. med. Ingo Schilk

Dr. Ingo Schilk
Chefarzt
Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Notfallmedizin

Sekretariat

Tel. 07822 430-225
Fax 07822 430-232 
E-Mail: schmerztherapie.ettenheim(at)le.ortenau-klinikum.de