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Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Wirbelsäule

Vortrag von Neurochirurg Dr. Christian Smely/ Veranstaltung in Kooperation mit VHS-Lahr und Kassenärztlicher Vereinigung

Lahr, 9. März 2018 – Über das Thema „Bandscheibenvorfall, enger Wirbelkanal und Co.“ spricht Dr. Christian Smely, Ärztlicher Leiter der Neurochirurgischen Facharztpraxis an den Ortenau Kliniken in Lahr und Offenburg, am Montag, den 19. März um 19 Uhr im VHS-Zentrum „Zum Pflug“ in der Kaiserstraße 41 in Lahr. Der Vortrag findet in Kooperation mit der VHS-Lahr und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg statt.

Plötzliche oder langsam zunehmende Schmerzen im Nacken oder am Rücken und ausstrahlende Arm- oder Beinschmerzen werden häufig durch Bandscheibenvorfälle an der Wirbelsäule oder knöchernen Einengungen im Wirbelkanal verursacht. In seinem Vortrag erläutert Dr. Smely die verschiedenen degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule an Beispielen und ermöglicht Betroffenen damit, eventuell eigene Beschwerden zu erkennen. „Denn oft ist der Weg bis zur richtigen Diagnose weit“, erläutert der Neurochirurg. Dabei sei neben der Schmerzintensität und -dauer auch in erster Linie der neurologische Befund, also ob Lähmungen oder Taubheitsgefühle bestehen, für die weitere Behandlung wegweisend. Ebenso sei die Behandlung sehr vielfältig und häufig abhängig davon, an wen sich der geplagte Patient zuerst wendet.

Wesentlich für den Neurochirurgen ist die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Neurologie, sodass konservative und operative Behandlungswege einen gleichwertigen Stellenwert haben und individuell für jeden einzelnen Patienten gemeinsam abgestimmt werden. „Durch konservative Behandlung lässt sich in vielen Fällen eine Operation vermeiden“, berichtet Dr. Smely. „Die Operation ist nur der letzte Ausweg.“ Doch auch in diesem Fall stehen moderne Verfahren zur Verfügung.

In seinem Vortrag wird Dr. Smely ein minimal-invasives Operationsverfahren mithilfe des OP-Mikroskop vorstellen, das das Risiko der Operation minimiert, nur einen kurzen Krankenhausaufenthalt erfordert und relativ schnell eine Wiedereingliederung in den (Berufs-) Alltag ermöglicht. Im Anschluss an den Vortrag haben die Besucher die Möglichkeit, ausführlich Fragen mit dem Referenten zu erörtern. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.