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Kunstausstellung: Bilder von Andrea Krappitz im Ortenau Klinikum in Ettenheim

Eine Kunstausstellung mit Bildern von Andrea Krappitz ist ab sofort im Ortenau Klinikum in Ettenheim zu sehen. Die Werke der in Ettenheim lebenden Künstlerin sind in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich sowie in den Räumen der Station im Erdgeschoss ausgestellt.

Neuschnee, Acryl auf Leinwand, 110 x 110 cm, 2016, Andrea Krappitz © Andrea Krappitz

Ettenheim, 14. Dezember 2016 – Eine Kunstausstellung mit Bildern von Andrea Krappitz ist ab sofort im Ortenau Klinikum in Ettenheim zu sehen. Die Werke der in Ettenheim lebenden Künstlerin sind in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich sowie in den Räumen der Station im Erdgeschoss ausgestellt. Die Kunstausstellung mit dem Titel „AN(AUS)SICHTEN“, die täglich bis zum 23. April 2017 besucht werden kann, wird durch den „Förderverein Kreiskrankenhaus Ettenheim e.V.“ unterstützt und organisiert.

Andrea Krappitz ist in Renchen geboren und in Sasbachwalden aufgewachsen. Die Mutter von zwei Söhnen arbeitete zunächst als Krankenschwester im Intensivbereich an den Ortenau Kliniken in Achern und in Lahr. Ab 2006 belegte sie erste Mal- und Zeichenkurse an der Freiburger Kunstschule Viktor Knack. Es folgten mehrere Ausstellungen und ein berufsbegleitendes Studium an der Akademie für Bildende Kunst Lahr, das Andrea Krappitz mit dem Abschluss „Bildende Künstlerin“ beendete. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet Andrea Krappitz weiterhin in Teilzeitbeschäftigung am Ortenau Klinikum in Ettenheim.

Die in der Ausstellung gezeigten Bilder befassen sich mit dem Thema Natur und stellen Bäume und Landschaften dar. Einige davon sind ganz bestimmte Aussichtspunkte, die die Künstlerin im Nationalpark Nordschwarzwald, nahe ihrer Heimatgemeinde Sasbachwalden, entdeckt hat. „Mich fasziniert die Vielseitigkeit der Natur, deren Strukturen, der Wechsel der Jahreszeiten, der Tageszeiten, der Stimmungen durch das Licht oder durch die Witterung“, sagt Andrea Krappitz über ihre Bilder. Die starke Symbolik des Baumes interessiert die Künstlerin dabei besonders. In ihren Bildern verfremdet und übersteigert sie, auf eine expressive Weise, die natürlichen Farben, indem sie sehr kräftige Töne verwendet. Die Formen abstrahiert sie teilweise stark. „Das klassische Landschaftsbild ist wieder modern geworden“, so Krappitz. Inspiration hat sie dafür bei dem englischen Pop-Art-Künstler David Hockney gefunden, der in sehr expressiven Farben und Großformaten die Landschaft seiner Heimat East Yorkshire malte.

„Letztlich will ich dem Betrachter meiner Bilder Freude bereiten, ihn raus in die Natur locken, um die Schönheit unserer Heimat zu entdecken“, betont Andrea Krappitz, die einen Kontrast zum Alltagsleben, vor allem im Krankenhaus, bieten möchte. Ebenso sollen ihre Bilder eine entspannte Atmosphäre schaffen, Belebung und Erholung erzeugen und somit wie ein Aussichtsfenster zu einer Steigerung der Lebensfreude beitragen. „Dies wünsche ich mir für die Patienten und deren Angehörige, wie auch für das Personal des Krankenhauses in Ettenheim.“