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Neues MRT-Gerät am Ortenau Klinikum in Lahr

Das Institut für Radiologie am Ortenau Klinikum in Lahr arbeitet seit Mitte August mit einem neuen, hochmodernen Gerät zur Magnetresonanztomographie (MRT).

Chefarzt Professor Dr. Harald Brodoefel und die für den MRT zuständige Medizinisch-Technische Radiologieassistentin Ulrike Grimm am Ortenau Klinikum in Lahr freuen sich über noch bessere Qualität und mehr Möglichkeiten bei den Untersuchungen. Bild ©OrtenauKlinikum

Lahr, 21. September 2016 – „Es war an der Zeit, unser bisheriges, im Jahr 2002 beschafftes MRT-Gerät, zu ersetzen“, berichtet Professor Dr. Harald Brodoefel, Chefarzt der Radiologie am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim. „Das neue Gerät gehört zu den am weitest entwickelten, die es derzeit auf dem Markt gibt“, freut sich Professor Brodoefel. „Viele unserer etablierten Untersuchungen werden wir nun mit noch besserer Qualität und trotzdem schneller als bisher durchführen können. Außerdem erschließen wir neue Felder wie etwa die Untersuchung der Prostata und des Herzens“.

Eine praktische Besonderheit des Gerätes ist der gegenüber herkömmlichen MRT Apparaten deutlich verbreiterte Durchmesser des bei vielen Patienten gefürchteten Untersuchungstunnels. Hierdurch ist die Maschine auch für Menschen mit Platzangst geeignet. Für die Anschaffung des Hochleistungsgerätes hat die Klinik rund eine Millionen Euro investiert. Das Gerät ist in einem eigens errichteten Anbau untergebracht.

Die Magnetresonanztomographie, auch bekannt als „Kernspintomographie“, ist ein modernes, bildgebendes Verfahren, mit dem das Innere des Körpers detailliert abgebildet werden kann. Dies geschieht mit Hilfe von starken Magnetfeldern, die die Atomkerne des Patienten in Schwingung versetzen. Über hochsensible Antennen kann das MRT-Gerät diese Bewegungen verfolgen und auf deren Basis mit Hilfe von komplizierten Berechnungen am Computer Bilder von inneren Organen und Gewebestrukturen erstellen. “Natürlich freuen wir Radiologen uns besonders über das neue Gerät, aber es ist für das gesamte Klinikum mit allen seinen Fachrichtungen und Patienten ein großer Gewinn“, so Professor Brodoefel.