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Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim: Patientenzufriedenheit auf hohem Niveau

Qualitätsergebnisse und Daten zur Gesamtpatientenzufriedenheit im Internet öffentlich zugänglich

Das Ortenau Klinikum hat nach dem Bürger-Info Tag in Ettenheim am vergangenen Donnerstag nochmals darauf hingewiesen, dass zum Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim sowohl Qualitätsergebnisse als auch Daten zur Gesamtpatientenzufriedenheit im Internet öffentlich verfügbar sind. „Äußerungen, wonach diese Daten nicht im Internet vorhanden sind, sind falsch“, so Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller. Die Daten werden vom Klinikverbund Clinotel ermittelt, unter www.clinotel-qualitätsergebnisse.de veröffentlicht und mit den bundesweit mittlerweile rund sechzig Mitgliedshäusern verglichen, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikverbunds.

Bereits in der Diskussionsveranstaltung am vergangenen Donnerstag hatte Keller darauf hingewiesen, dass das Ortenau Klinikum mit der Veröffentlichung der Daten teilweise weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehe. Die Qualitätsergebnisse wie auch die Daten zur Gesamtpatientenzufriedenheit beziehen sich auf eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Dabei liegt die Patientenzufriedenheit an den Häusern des Ortenau Klinikums insgesamt auf einem sehr guten Niveau. Auch am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim liegen diese bei zahlreichen Krankheitsbildern deutlich über dem festgelegten Zielwert.

„Darüber hinaus haben wir selbstverständlich intern noch weitergehende und vertiefende Patientendaten zu verschiedenen Dimensionen, wie den ärztlichen und pflegerischen Bereich, Hotellerie und Organisation“, stellt Keller fest. Wie bei anderen Unternehmen auch, würden diese Daten für das interne Qualitätsmanagement erhoben und als Basis für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess genutzt. Im Rahmen der Diskussion um den Ettenheimer Standort habe das Ortenau Klinikum auch diese Daten jetzt öffentlich gemacht.

Auch bei diesen Patientenbefragungen liegt der Standort Ettenheim auf einem sehr guten Niveau und erhält beispielsweise in den Bereichen „Gesamtbewertung““ (Wert:92,5, Zufriedenheits-Index auf Skala von 0 bis 100) und „Ärzte“ (Wert: 95,2) jeweils den besten Zufriedenheitswert unter den Standorten im Klinikverbund. In den Kategorien „Pflege“ (Wert: 93,4), „Hotellerie“ (Wert: 85,2) und „Organisation“ (Wert: 88,2) liegt der Standort jeweils auf dem zweitbesten Platz.

„Wir freuen uns, dass die Zufriedenheitswerte in Lahr und Ettenheim auf einem so hohen Niveau sind“, betont Keller. Das positive Votum der Patienten werde sicher auch Gewicht haben, wenn es darum geht, dem Standort Ettenheim eine Chance für den Fortbestand als stationäre Klinik zu geben.

Aus Erfahrung wisse die Geschäftsführung, dass die Patientenzufriedenheit an kleineren Standorten wie Ettenheim teilweise besser sei. „Dies liegt im Wesentlichen daran, dass wir dort pro Patient ein Vielfaches an Personal im Einsatz haben, da die Auslastung der kleineren Häuser deutlich geringer ist. Zudem werden dort leichtere Krankheitsbilder behandelt“, so Keller. So würden Behandlungen von schweren psychischen Erkrankungen oder auch Krebserkrankungen, wie sie an größeren Häusern vorgenommen werden, meist mit einer geringeren Zufriedenheit bewertet. Auch in anderen Bereichen zeigten sich die besseren Werte oft für kleinere Häuser. So sei beispielsweise die Zufriedenheit mit dem Essen am Standort Ettenheim deutlich besser als am Standort Lahr, obwohl das Essen für Ettenheim direkt aus der Zentralküche in Lahr geliefert werde. Überall dort, so Keller, wo die Zufriedenheitswerte nicht den Durchschnitt erreichten, werden kontinuierlich Maßnahmen abgeleitet, um Qualitätsverbesserungen zu erreichen.

„Die guten Werte der Patientenzufriedenheit bestätigen sich in der hohen Akzeptanz unserer Häuser durch die Ortenauer Bevölkerung“, stellt Keller fest. „Leider haben diese guten Zufriedenheitswerte keinerlei Auswirkungen auf die schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und damit auf die Zukunft unserer Kliniken im Jahr 2030. Im Gegenteil: Wenn wir die hohe Patientenzufriedenheit erhalten wollen, müssen wir jetzt handeln.“ Die Agenda 2030 berücksichtige deshalb im Wesentlichen die Kriterien Behandlungsqualität, Versorgungssicherheit, Personalgewinnung und –bindung sowie die Finanzierbarkeit der vorgehaltenen Strukturen und Leistungsangebote.