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Ortenau Klinikum steigert Intensivkapazität massiv

Im Klinikverbund stehen bis zu 113 Beatmungsplätze zur Behandlung schwerer Covid-19-Erkrankungen zur Verfügung

Das Ortenau Klinikum hat in den vergangenen Wochen vorsorglich seine Intensivkapazitäten zur Behandlung von schweren Covid-19-Erkrankungen standortübergreifend massiv ausgebaut.  Derzeit stehen im Klinikverbund bis zu 113 Beatmungsplätze zur Verfügung. Zu den ursprünglich vorhandenen 39 Beatmungsplätzen konnten somit zusätzlich 74 weitere Beatmungsplätze geschaffen werden. „Mit dieser Steigerung um rund 190 Prozent liegt das Ortenau Klinikum bundesweit ganz vorn unter den Kliniken mit den höchsten Kapazitätssteigerungen“, betont Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Notfall- und Intensivmedizin (DIVI) erfasst alle relevanten Daten zu den Intensiv- und Beatmungskapazitäten sowie zu den aktuellen Covid-19 Fällen, mit und ohne Beatmung, und veröffentlich diese auf ihrer Internetseite. Zum vergangenen Wochenende wurde das Tool umgestellt. Während die Angaben zu den Intensiv- und Beatmungskapazitäten stimmig sind, können die Daten zu den beatmeten Covid-19-Patienten, die die Fachgesellschaft dort veröffentlicht, noch nicht nachvollzogen werden. „Die dort gemeldeten Zahlen über beatmete Covid-19-Patienten im Ortenau Klinikum treffen nicht zu. Ebenso hat uns der Hinweis auf eingeschränkte Behandlungskapazitäten überrascht“, so Dr. Peter Kraemer, Medizinischer Direktor des Ortenau Klinikums. „Im Sinne einer hohen Transparenz der verfügbaren Beatmungsplätze in Deutschland melden wir seit einigen Tagen unsere Kapazität an Beatmungsplätzen und die Anzahl der feien Plätze an die DIVI.“ Es gilt nun mit Hochdruck die Fehlerquelle auf beiden Seiten zu eruieren, eine entsprechende Anfrage an das DIVI-Intensivregister ist erfolgt“, so Dr. Kraemer.