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Ortenau Klinikum stellt Jahresbilanz 2017 vor

Klinikverbund verbessert Betriebsergebnis um rund zwei Millionen Euro

Das Ortenau Klinikum hat im Jahr 2017 sein Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Millionen Euro verbessert. Gleichzeitig stiegen auch die Umsätze um rund 6,1 Millionen auf 373 Millionen Euro. Leicht verbessert hat sich das Bilanzergebnis des Ortenau Klinikums, welches sich von rund -7,1 Millionen Euro in 2016 auf rund -6,8 Millionen Euro in 2017 verringerte. Diese Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2017 hat Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller heute in der Sitzung des Krankenhausausschusses des Ortenaukreises vorgestellt.

„Wie viele andere Kliniken in Deutschland auch befindet sich unser Klinikverbund zur Zeit in einer Umbruchphase“, sagte Keller mit Blick auf die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr. Dennoch seien in fast allen Bereichen die Leistungsziele erreicht worden. Mit dem „Modell Landrat“ und der „Agenda 2030“ verfüge das Ortenau Klinikum über zukunftsweisende Konzepte, mit denen das Ortenau Klinikum auf die schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, den medizinischen Fortschritt und den zunehmenden Mangel an pflegerischen und ärztlichen Fachkräfte erfolgreich reagieren könne. „Aufgrund der umfangreichen fachlichen Expertise der Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeuten und Therapeutinnen und weiterer Berufsgruppen ist es uns möglich, Spitzenmedizin auf qualitativ höchstem Niveau zu gewährleisten.“

Analog zum landesweiten leichten Rückgang um durchschnittlich 0,3 Prozent hat sich auch das Patientenaufkommen im Ortenau Klinikum 2017 geringfügig verringert. Insgesamt wurden 78.086 Patienten aufgenommen, 647 weniger als im Vorjahr. Unverändert hoch sei mit fast 90 Prozent allerdings die Zahl der Menschen im Ortenaukreis, die sich bei einer notwendigen Krankenhausbehandlung für das Ortenau Klinikum entschieden.

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Zukunft des Ortenau Klinikums sieht Keller in den Investitionen. Die Investitionsausgaben betrugen 2017 insgesamt rund 17 Millionen Euro. Allein im Baubereich wurden 8,6 Millionen Euro teilweise anteilsmäßig in längerfristige Baumaßnahmen investiert. Beispielhaft nannte Keller den Ausbau des neuen Bettenhauses Süd am Ortenau Klinikum in Lahr (Gesamtinvestition: rd. 21 Millionen Euro), die Sanierung und Erweiterung des OP-Bereiches am Ortenau Klinikum in Oberkirch (Gesamtinvestition: rd. 1,5 Millionen Euro) und den letzten Abschnitt der Gesamtsanierung des Ortenau Klinikums Wolfach (Gesamtinvestition: rd. 16 Millionen Euro).

Als wichtigster Arbeitgeber im Ortenaukreis beschäftigte das Ortenau Klinikum im vergangenen Jahr rund 5.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch 2017 bildete der Klinikverbund mit seinen drei Bildungszentren für Gesundheits- und Pflegeberufe und seiner Beteiligung am Ökumenischen Institut für Pflegeberufe in der Ortenau wie auch in vielen anderen Klinikbereichen weit über 400 Auszubildende aus, so die Zahlen des Geschäftsberichts 2017.

Bei seiner Vorstellung des rund 60-seitigen Berichts wies Keller auch darauf hin, dass die diesjährige Ausgabe ein neues, frisches Layout erhalten habe, um die Lesbarkeit und Transparenz des umfangreichen Zahlenwerkes zu optimieren. Die Titelseite sowie großformatige Innenseiten stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikverbunds neben den wichtigsten Kennzahlen in den Mittelpunkt. Der Geschäftsbericht 2017 des Ortenau Klinikums kann im Internet unter www.ortenau-klinikum.de heruntergeladen werden.