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Ortenau Klinikum: Telefonhotline zum „Tag des Patienten“

Fünfter bundesweiter Aktionstag rund um das Thema „Barrierefreiheit im Krankenhaus“

Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl © Ortenau Klinikum

Offenburg, 20. Januar 2020 – Aus Anlass des bundesweiten „Tag des Patienten“ am 26. Januar richtet das Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl am Freitag, den 24. Januar von 10 bis 12 Uhr eine Telefonhotline zum Motto des diesjährigen Aktionstages „Barrierefreiheit im Krankenhaus“ ein. Unter der Nummer 0781 4721466 wird Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin des Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl, Hinweise, Anregungen und Fragen zum Thema Barrierefreiheit am Ortenau Klinikum entgegennehmen und beantworten. Das Angebot richtet sich vor allem an Patienten, Angehörige und Besucher der Klinik.

Der jedes Jahr am 26. Januar veranstaltete „Tag des Patienten“ wird gemeinsam vom Bundesverband Beschwerdemanagement in Gesundheitseinrichtungen (BBfG) und vom Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern (BPiK) getragen. Ziel dieses bundesweiten Aktionstages ist es, die Bedeutung des Dialogs zwischen Kliniken und Patienten hervorzuheben, Sorgen von Patienten anzuhören und darauf Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, um den Umgang mit Patienten und ihren Angehörigen im Klinikalltag zu verbessern.

Mit der Einrichtung einer unabhängigen Stelle für die Patientenfürsprache hat das Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl kurz nach dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes im Jahr 2013 die Initiative ergriffen und bundesweit mit wenigen anderen Kliniken eine Vorreiterrolle eingenommen. Inzwischen gibt es das Angebot auch am Ortenau Klinikum Wolfach. Patienten haben damit die Möglichkeit, direkt vor Ort Hilfe zu erhalten um sich besser mit der für sie fremden Situation im Krankenhaus zurecht zu finden, aber auch mögliche Missverständnisse oder Kommunikationsschwierigkeiten im Vorfeld aus der Welt zu schaffen.

Im Jahr 2019 hat Patientenfürsprecherin Ingrid Fuchs mit über 1.000 Patienten Gespräche geführt, um sich deren Anliegen zu widmen. „Unser Angebot wird gut angenommen“, so Fuchs. Dennoch zeige sich oftmals, dass viele Patienten ihre Rechte wie auch das Angebot der Patientenfürsprache nicht kennen. „Deshalb begrüße ich die Initiative, mit einem Aktionstag auf die Anliegen der Patienten aufmerksam zu machen, sehr“, so Ingrid Fuchs, die auch Mitglied im BPiK ist.