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Radfahren für Menschenleben

Herz-, Lungen-, Leber-und Nieren-Transplantierte sowie dialysepflichtigen Patienten und Sportler machen auf den dramatischen Mangel an Spenderorganen in Deutschland aufmerksam – mit einer insgesamt 650 Kilometer langen Radtour. Hierbei sollen auch andere Transplantierte zu etwas mehr Bewegung oder sogar Sport ermutigt werden.

Die jüngste Teilnehmerin der Tour überreicht Dr. Georg Eisenmann (3. v.l.) als Dank für die freundliche Aufnahme eine Erinnerungs-Urkunde. Links neben Dr. Eisenmann der Vorsitzende des Ettenheimer Krankenhaus-Fördervereins, Dr. Reinhard Jäger, rechts daneben Bürgermeister Bruno Metz und Peter Kreilkamp (ganz rechts), Vorstandsmitglied des TransDia-Sport, Organisator der Organspende-Tour.

Peter Kreilkamp (ganz rechts), Vorstandsmitglied des TransDia-Sport und Teilnehmer der Tour, bedankt sich beim stellvertretenden Ärztlichen Direktor des Ortenau Klinikums Lahr-Ettenheim, Prof. Dr. Lothar Tietze (hintere Reihe, 3. v.l), dem Lahrer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller sowie dem Transplantationsbeauftragten der Klinik für den freundlichen Empfang in Lahr.

Im Namen des gesamten Teams bedankten sich Peter Kreilkamp (rechts), Vorstandsmitglied des TransDia-Sport und Teilnehmer der Tour, und sein Patenkind (2. v.l.) mit einer Erinnerungsurkunde sich bei den beiden Transplantationsbeauftragten des Ortenau Klinikums Dr. Bernhard Gorißen (2. v.r.) und Michael Koob (links) sowie dem Vertreter der Stadt Offenburg, Bürgermeister Hans-Peter Kopp (Mitte) für den freundlichen Empfang in Offenburg.

Ettenheim, Lahr, Offenburg, 1. August 2016 - Auf dem Weg von Kempten nach Straßburg machte das 30-köpfige Rad-Team auch am Ortenau Klinikum in Ettenheim, Lahr und Offenburg Ebertplatz Station.  Dort wurden sie je nach Standort von Bürgermeister Bruno Metz (Ettenheim), Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller (Lahr), Bürgermeister Hans-Peter Kopp (Offenburg), den Transplantationsbeauftragen sowie Vertretern der Ärzteschaft der jeweiligen Häuser begrüßt und zum Mittagessen, beziehungsweise Kaffeetrinken eingeladen.


„Während wir hier unterwegs sind, sterben rund 50 Menschen“
Zudem nutzten die Teilnehmer der Tour mit Etappen zwischen 80 und 100 Kilometern auch die Möglichkeit, sich persönlich bei den Vertretern der sogenannten Entnahmekrankenhäuser sowie den Angehörigen von Spendern zu bedanken und ihnen zu zeigen, dass sie eine richtige Entscheidung getroffen haben. „Deutschland belegt auf der Liste der Organspender auf einem hinteren Platz. Während wir jetzt hier unterwegs sind, sterben bei uns 50 bis 60 Menschen, da für sie kein Spenderorgan zur Verfügung steht“, beschreibt Peter Kreilkamp, Vorstandsmitglied der TransDia-Sport Deutschland, die dramatische Lage.


Den Organempfängern ein Gesicht geben
Der Vater von drei Kindern wurde 2003 nach achtjähriger Dialyse nierentransplantiert und steht seit 2009 erneut auf der Warteliste. „Mit dieser Tour möchten wir dem Thema mehr Gewicht verleihen und den anonymen Empfängern ein Gesicht geben“, so der 57-Jährige, der sich im Namen des gesamten Teams an den einzelnen Klinikstandorten für die freundliche Aufnahme und die Unterstützung bei der Bewusstmachung des Themas in der Bevölkerung durch die Ärzte bedankte. Die Radtour-pro-Organspende ist ein 2007 ins Leben gerufenes Projekt der Transdia-Sport Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Organspende Bayern e.V. und dem Aktionsbündnis Organspende Baden-Württemberg e.V.. Nähere Informationen im Internet unter www.radtour-pro-organspende.de