Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Sekretariat

Isolde Reinbold, Antje Tomaschke-Weschle
Tel. 07821 93-2901
Fax 07821 93-2190
Mo–Fr 9–13 Uhr
E-Mail: 




Symposien

Einladung zum Symposium "Schlaf und Traum 2.0 - Beiträge zur Lebensqualität" am 26.03.2022

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Symposium vom 23.09.2021: Der Körper in der Psychotherapie

Weitere Informationen zur Veranstaltung, Vorträge und Referenten finden Sie hier.


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Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Ärztliche Leitung

Prof. Dr. med. Andreas Joos
Chefarzt

Curriculum Vitae von Professor Dr. med. Andreas Joos

Herzlich Willkommen in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Ortenau Klinikum

Die Psychosomatische Medizin beschäftigt sich mit Wechselwirkungen von Körper und Seele sowie den sozialen Lebensbedingungen; Beziehungen prägen das ganze Leben, von der Geburt bis ins Alter. Neben primär psychischen Beschwerden wie Ängsten und Depressionen werden in der Psychosomatik Patientinnen und Patienten mit körperlichen Beschwerden wie Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden behandelt, für die keine ausreichende organische Ursache gefunden wird. Patientinnen und Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen wie z. B. Krebs, stehen vor der großen Aufgabe, die Erkrankung und oft belastende Therapien zu bewältigen; auch hierbei unterstützt das Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Wichtig ist uns bei der Behandlung, die positiven Fähigkeiten und Ressourcen der Patientinnen und Patienten zu stärken sowie die Familie einzubeziehen. 

Neben psychotherapeutischen Gesprächen spielen Therapieangebote wie Kunst-/Gestaltungs- und Körpertherapie eine wichtige Rolle, um ein Verständnis für die Beschwerden und Wechselwirkungen von Körper und Seele zu fördern und eine Besserung zu bewirken. Die Behandlung an unserer Klinik integriert sowohl tiefenpsychologische, systemische und kognitiv-behaviorale Therapieansätze.

Es stehen 32 vollstationäre und 12 teilstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung. In der Regel erfolgt ein ambulantes Vorgespräch. Außerdem sind wir beim Übergang an die sich oft anschließende ambulante Therapie bei der Vermittlung behilflich.

Die Klinik kooperiert mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, und die Therapie erfolgt entsprechend Leitlinien und dem aktuellen Forschungsstand. Der Leiter, Herr Prof. Joos, lehrt und forscht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung besteht die volle Weiterbildungsbefugnis nach der WBO 2020 sowie eine Ausbildungsambulanz.

Außerdem bestehen Kooperationen mit dem Aus- und Weiterbildungsinstitut für Psychoanalytische und Tiefenpsychologische Psychotherapie sowie dem Systemischen Institut für Aus- und Weiterbildung am Universitätsklinikum Freiburg für die Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

Informationen an Überweiser/innen:

In der Regel wird vor jeder teil- oder vollstationären Behandlungsmaßnahme ein Vorgespräch durchgeführt; hierfür ist eine Einweisung erforderlich. Bei spezifischen Fragen können Sie sich gerne über die Sekretariate an die Oberärztin bzw. den Leiter wenden.

Wir sind da für Menschen mit ...

  • Diese sind sehr häufig und betreffen 20 – 30 Prozent der Patientinnen und Patienten, die beim Hausarzt vorstellig werden.
  • Diese können ganz unterschiedliche Körperfunktionen betreffen: neurologische Beschwerden wie Schwindel, Lähmungen, Zittern oder Taubheit, Magen-Darm-Beschwerden mit Schmerzen und Durchfällen, ebenso wie das der Brust, der Atemwege oder des Urogenitaltraktes. 
  • Bei Krebserkrankungen - bei denen sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten deutlich verbesserten - leiden im Durchschnitt 30 Prozent der Patientinnen und Patienten an erheblichen Depressionen und Ängsten; auch ist die Familie (Partner und Kinder insbesondere) betroffen. 
  • Auch andere chronische körperliche Erkrankungen, wie z. B. Multiple Sklerose oder Diabetes mellitus, stellen hohe Anforderungen an die Bewältigung des Einzelnen.

Im Vordergrund stehende psychische Beschwerden, insbesondere Ängste und Depressionen sind häufig; jeder 5. Mensch leidet mindestens einmal im Leben unter einer ausgeprägten Depression. Moderne Lebensumstände mit oft hohen beruflichen Anforderungen können zu Arbeitsplatzkonflikten und „Burnout“ (oft als Vorstufe einer Depression) führen. Bei der Behandlung sind neben der Symptombesserung Aspekte der Prophylaxe weiterer „depressiver Phasen“ wichtig.

Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimie (Ess-Brechsucht), Binge-Eating: Je nach Ausprägung der Symptomatik ist eine voll- oder teilstationäre Behandlung notwendig.

Mit dem Älterwerden sind verschiedene Themen wie z. B. das Ausscheiden aus dem Beruf oder körperliche Krankheiten zu bewältigen; gleichzeitig ergeben sich auch neue Perspektiven im höheren Lebensalter.  

Psychische und körperliche Beschwerden im Rahmen akuter Trennungs- oder Verlustsituationen, Mobbing oder psychischer Traumata.