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FAQ Fußchirurgie

Arbeitsunfähigkeit

  • Das hängt von der Art Ihrer Operation und Ihrer Tätigkeit ab. Die zu erwartende Arbeitsunfähigkeit schreiben wir in unsere Checkliste, die Sie nach der Operation bekommen. Ferner wird die zu erwartende Arbeitsunfährigkeit (AU) im Rahmen des Vorgespräches genannt.
  • Den bekommen Sie für die erste Zeit, maximal für 6 Wochen, von uns im Krankenhaus ausgestellt.

Autofahren

  • Als Mitfahrer nach der Entlassung, vorausgesetzt die Fahrstrecke ist nicht zu lang und Sie sitzen hinten und legen Ihren operierten Fuß hoch auf die Rückbank.
  • Aktiv dürfen Sie ein Kraftfahrzeug fahren, sobald Sie den Fuß schmerzfrei voll belasten können und keinen Therapieschuh mehr tragen.
  • Sollten Sie starke Schmerzmittel einnehmen, so dürfen Sie kein Auto lenken.

Medikamente

  • So lange wie Sie den Fuß nicht voll belasten, bzw. so lange wie es in unserem Arztbrief empfohlen ist. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an uns.
  • Es empfiehlt sich, immer eine andere Stelle am Bauch oder Oberschenkel zu wählen. Zum Beispiel können Sie im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum spritzen: auf der 12-Uhr-Position beginnen, am nächsten Tag 3-Uhr-Position, am übernächsten Tag 6-Uhr-Position usw.
  • Auf jeden Fall für die ersten sieben bis zehn Tage. Schauen Sie diesbezüglich auch in den Arztbrief und in die Checkliste. Da Schmerzmittel auch einen abschwellenden Effekt haben, sollten Sie diese Medikamente auch einnehmen, wenn Sie nach zwei bis drei Tagen keine Schmerzen mehr haben sollten.
  • Nur wenn Sie Probleme mit einem empfindlichen Magen haben und Schmerzmittel einnehmen.

Medizinische Begriffe

Ein Gelenk wird aus zwei oder frei Knochen gebildet, deren Enden mit Knorpel überzogen sind. Umgeben wird das Gelenk von einer Kapsel, stabilisiert wird es von Bändern und Sehnen. Bei der Arthrose ist der Knorpelüberzug verschlissen und abgenutzt und verliert zunehmend seine Stoßdämpferfunktion. Durch Abnahme der Knorpelhöhe rücken die Knochenenden näher und können aneinander reiben. Dadurch entsteht Abrieb, bei dessen Abbau schmerzhafte Gelenkentzündungen entstehen. Auch der Druck im Gelenk erhöht sich, am Knochen entstehen Anbauten (sogenannte Randwülste oder Osteophyten) oder kleine Hohlräume (Zysten). Beschwerdebild: Schwellungen und Ergussbildung. Anlaufschmerz und Nachtschmerz, später auch Schmerzen in Ruhe sind typisch für Arthrose.

Die Arthrodese ist eine operative Gelenkversteifung. Die Bewegungsfähigkeit im Gelenk wird dabei komplett unterbunden. Eine Arthrodese wird bei einer schweren Arthrose, bei einer chronischen Gelenksinstabilität oder zur Korrektur einer schweren Fehlstellung vorgenommen. Die operative Gelenkversteifung ist prinzipiell an allen Gelenken möglich. Bei der Operation werden der knorpeligen Anteil des Gelenks bis zum darunter liegenden Knochen entfernt. Anschließend erfolgt eine Fixation mit Schrauben, Drähten oder Platten. Nach der Operation ist eine mehrwöchige Ruhigstellung in einem Gips, Schiene oder Spezialschuh nötig, damit die knöcherne Durchbauung des ehemaligen Gelenkes stattfindet.

Unter Vorfuß versteht man den vorderen Fußabschnitt, bestehend aus Zehen und den Mittelfußknochen.

Diese liegt zwischen dem Mittelfuß und dem Rückfuß und wird aus 5 Knochen gebildet (Kahnbein, Würfelbein, Keilbein I, Keilbein II, Keilbein III).

Der Rückfuß wird aus dem Sprungbein und Fersenbein gebildet und beinhaltet das obere und untere Sprunggelenk.

Verbandswechsel

  • Wenn die Wunde trocken und reizfrei ist
  • Wenn der Patient oder ein Angehöriger sich das zutrauen
  • Ca. alle zwei bis drei Tage
  • Wenn der Verband durch Wasser, Wundsekret oder Blut feucht ist: sooft wie nötig (d. h. täglich oder sogar mehrmals täglich)

 

 

  • Wenn Sie sich den Verbandwechsel nicht selbst zutrauen
  • Wenn der Hausarzt oder der Klinikarzt das ausdrücklich angewiesen hat
  • Wenn der Verband durch Wundsekret, Blut oder Eiter feucht ist
  • Handschuhe (unsteril) bei feuchten Wunden
  • Sprühdesinfektion für Haut
  • Pflaster steril bei frischen Wunden, unsteril bei verheilten Wunden (Größe je nach Wunde)
  • ggf. Mullbinde
  • ggf. Kompressen
  • nach ca. 14 Tagen (wenn die Wunde verheilt ist – das braucht am Fuß etwas länger als an anderen Körperstellen)
  • Der Faden darf nicht gezogen werden!
  • Die nach außen schauenden Knoten fallen von selbst ab oder können nach zwei bis drei Wochen vorsichtig abgezupft werden
  • Halten die Wundränder oberflächlich zusammen.
  • Fallen von selbst ab oder können nach zwei bis drei Wochen vorsichtig abgezupft werden.
  • Trocken lassen, gelegentlich mit Sprüdesinfektion benetzen (nicht zu naß!)
  • Bitte nehmen Sie Kontakt zum Krankenhaus auf und stellen sich in der chirurgischen Ambulanz vor.
  • Zunehmende Schmerzen, evtuell pochend
  • Zunehmende Rötung, die beim Hochlegen nicht verschwindet
  • Zunehmende Schwellung
  • Zunehmende Überwärmung
  • Austritt von Eiter
  • Bei Verdacht auf eine Infektion (s.o.)
  • Bei Verdacht auf Thrombose (neu aufgetretene Schmerzen in der Wade)
  • Schwellneigung, wenn der Fuß im Sitzen oder Stehen nach unten hängt
  • Schwellneigung gegen Abend
  • Rötung, wenn der Fuß nach unten hängt (= reaktive Hyperämie)
  • Empfindlichkeit bei stärkerer Belastung
  • 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag
  • Telefonnummer für den Notfall: 07822-430
Abbildung Auszeichnung FOCUS Top Mediziner 2017 Fußchirurgie
Link zu Dr. Hase in der FOCUS-Ärztesuche

Ärztliche Leitung

Abbildung Dr. Charlotte Hase

Dr. Charlotte Hase
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

Kontakt

Tel. 07822 430-210
Fax 08722 430-602
E-Mail: fusschirurgie(at)le.ortenau-klinikum.de