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Die Geschichte der Patientin Ilona

Ilona streicht sich ihre kurzen Haare hinter ihr Ohr und lächelt. Sie macht einen fröhlichen, gesetzten Eindruck, wie eine Frau, die ihr Leben voll im Griff hat. Und das hat sie auch.

Der März 2021 ist für Ilona ein schicksalshafter Monat: Einige Tage nach ihrem Routine-Mammographie-Screening erhält sie einen Brief, dass Folgeuntersuchungen notwendig sind. Sie soll sich aber "keine Sorgen machen", an diesen Satz erinnert sie sich - und das tut sie auch nicht. Bereits eine Woche später hat sie ihren Termin zur Sonographie (Ultraschall) und erhält daraufhin die Diagnose Brustkrebs. Ihr erster Gedanke ist: Da kann man auf jeden Fall etwas machen. Sie erinnert sich aber auch an ihren zweiten Gedanken: Muss ich jetzt sterben?

Eines vorweg: Ilona hat es geschafft. Sie geht als "Siegerin", wie sie lächelnd sagt, aus dieser zehrenden Zeit hervor. 

"Ich hatte hier Höhen und Tiefen", erinnert sich Ilona. "Besonders schlimm war für mich die Nachricht, dass "mein Krebs" doch eine aggressivere Form ist, als zu Beginn angenommen und ich doch eine Chemotherapie brauche." Ilona beschreibt diesen Punkt als besonders hart. "Genau das war der Moment, als mir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Vorher dachte ich immer, das ist nicht so schlimm. Ich habe es vielleicht sogar ein bisschen bagatellisiert. Und naja, also ich glaube, ich habe es dann erst, also genau zu diesem Zeitpunkt, realisiert. Realisiert, dass ich kämpfen muss. Aber irgendwie ist im ersten Moment meine ganze Zuversicht weg gewesen." Eine bedeutende Stütze sei neben ihrem Ehemann und ihrer Familie sowie Freunden auch ihre behandelnde Ärztin gewesen. "Jetzt schießen wir eben anstatt mit dem Luftgewehr mit dem Maschinengewehr", an dieses Zitat ihrer Ärztin erinnert sich Ilona und lächelt.

Ilona gewinnt ihre Hoffnung zurück. Sie liest viel zum Thema Brustkrebs und beschäftigt sich insbesondere mit Erfahrungsberichten betroffener Patientinnen, welche den Kampf gewonnen haben. Echte Schicksale, die ihr Mut machen. "Das war für mich ganz wichtig. Zu wissen, es gibt da auch andere. Zu wissen, so viele schaffen das auch. Also kann ich das auch." 

In diesen schicksalhaften Monaten muss sich Ilona mit zahlreichen, schwerwiegenden Fragen beschäftigen und Entscheidungen treffen, für die sie eigentlich nicht bereit ist. Als einschneidend empfindet Ilona auch, sich von ihrer Haarmähne verabschieden zu müssen. "Die Ärzte haben zu mir gesagt, die Haare wachsen wieder. Sie kommen doch zurück - und sogar noch schöner als vorher. Aber ich wusste: sind meine Haare ab, wird man es sehen. Jeder wird es sehen. Sehen, dass ich krank bin." Ilonas Mimik ist ernst, ihre Stimme ist leiser geworden. Als schmerzhaft beschreibt Ilona die Erfahrung, aufgrund ihres Aussehens im öffentlichen Leben als "krank" wahrgenommen zu werden. "Es gab viele Situationen, Menschen, die sind im Supermarkt stehen geblieben. Sie haben mich angestarrt und ich wusste: Diese Person weiß jetzt, dass ich krank bin." Das ist für Ilona so schwer, dass sie sich zeitweise zurückzieht und Orte, an welchen ihr zu viele Menschen begegnen könnten, meidet.

Inzwischen sind die Haare nachgewachsen und Ilona freut sich über jeden weiteren Zentimeter. "Haare gegen ein gesundes Leben", sagt sie und lächelt.

Ilona ist stolz. Stolz, es geschafft zu haben. "Als ich krank wurde, habe ich gemerkt, dass mein Leben gut war. Mit Höhen und Tiefen, klar. Aber gut. Und genau das wollte ich zurück."


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