×

Lahr: 07821 93-0
Ettenheim: 07822 430-0

Zentren und Schwerpunkte | Lahr Regionales Traumazentrum

Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie Lahr

Die Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie ist ein zertifiziertes Endoprothetikzentrum und behandelt Krankheiten und Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates. Es werden mehr als 2.500 Eingriffe pro Jahr durchgeführt. In den Ambulanzen werden jährlich etwa 16.000 Patienten versorgt.

Besonderes Augenmerk legen Chefarzt Prof. Verheyden und sein Team auf minimal-invasive Operationstechniken. Die Operationssäle sind mit modernster Technik wie Computernavigation und intra-operativer Röntgen-3D-Bildgebung ausgestattet.

Die Klinik nimmt als regionales Traumazentrum am Traumanetzwerk AKUT der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie teil.

Es besteht die Zulassung zum Verletztenartenverfahren (VAV) der gewerblichen Berufsgenossenschaften mit einer großen D-Arzt Ambulanz. Es können sämtliche Arbeitsunfälle im Haus behandelt werden.

Zur begleitenden Behandlung stehen alle wesentlichen Verfahren der Physikalischen Therapie zur Verfügung. Das gesamte Spektrum der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) der Berufsgenossenschaften wird angeboten. Auch eine ambulante Reha, zum Beispiel nach Knie- oder Hüftgelenkendoprothesenoperation, kann in der Klinik durchgeführt werden.

Unser Leistungsspektrum

In der Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie des Ortenau Klinikums Lahr-Ettenheim unter der Leitung von Prof. Dr. Akhil P. Verheyden wird das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie außer kindlichen Deformitäten und intraduralen Pathologien angeboten.

Folgende Schwerpunkte werden in der Klinik behandelt:

Neben Wirbelbrüchen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule mit Stabilisierungen, die meist in minimalinvasiver Technik behandelt werden, können auch Verletzungen der oberen Halswirbelsäule versorgt werden. Im Rumpfbereich wird auch endoskopisch von vorne operiert, wenn es die Verletzung erfordert. Hohe Priorität hat der Erhalt von Bewegungssegmenten, das bedeutet, so wenig wie möglich dauerhaft versteifen. Für die weitere Behandlung geben wir Therapieempfehlungen.

Bei osteoporosebedingten Verletzungen der alten Menschen wird oft mit zusätzlichem Knochenzement gearbeitet, um eine dauerhafte Stabilität zu erzielen. Standardmethode ist die Kyphoplastie, bei komplexeren Verletzungen wird mit zementverstärkten Stabilisierungen gearbeitet. Auch Bechterew-Patienten können hier operiert werden.

Darüber hinaus behandeln wir Abnutzungsbedingte Schädigungen der Bandscheiben, der Wirbelgelenke und des Spinalkanales sowie Bandscheibenvorfälle. Wenn Instabilitäten oder ein Wirbelgleiten vorliegen, werden entsprechende Stabilisierungsoperationen vorgenommen. Korrektur abnutzungsbedingter Fehlstellungen der Lendenwirbelsäule.

Ermüdungsbrüche des Kreuzbeines treten bei alten Menschen immer häufiger auf und können zu völliger Immobilisierung führen. Wenn die konservative Therapie nicht anschlägt, ist bei uns eine minimalinvasive Stabilisierung des Beckens möglich, die zuverlässig eine Remobilisierung der Patienten erlaubt.

Patienten mit Rückenschmerzen, die nicht eindeutig auf eine Ursache zurückgeführt werden können und die unter ambulanter Therapie nicht zufriedenstellend zu bessern sind, können stationär aufgenommen werden. Hier wird dann interdisziplinär eine differenzierte Stufendiagnostik durchgeführt und, wenn keine eindeutige Operationsindikation vorliegt, mit sehr erfahrenen Therapeuten die konservative Therapie eingeleitet. Ambulante Rehabilitation und Schmerztherapeuten sind im Haus und werden mit eingebunden.

Der Chefarzt der Klinik Prof. Dr. Akhil P. Verheyden ist einer der Pioniere der minimalinvasiven Wirbelsäulentraumatologie. Bereits Mitte der 1990er Jahre entwickelte er entsprechende Operationstechniken. Seine Arbeiten wurden 1999 von der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft ESS mit dem Jahrespreis für klinische Forschung ausgezeichnet. Unter seiner Federführung wurden 2011 Therapieempfehlungen zur Versorgung der Brust- und Lendenwirbelsäule erarbeitet und publiziert. Die Arbeit zählt zu den meist zitierten auf diesem Fachgebiet und ist im deutschsprachigen Raum als Standard weitestgehend akzeptiert.

  • Wirbelsäulenchirurgie nach Verletzungen und bei degenerativen und osteoporotischen Veränderungen
  • Gelenk-Endoprothetik an Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen
  • Arthroskopie und Sporttraumatologie
  • Zertifiziertes Traumazentrum zur Versorgung Schwerverletzter
  • Orthopädische Chirurgie mit Umstellungsosteotomien
  • Operationen bei Frakturen des alten Menschen
  • Tumorchirurgie des Bewegungsapparates
  • Beckenverletzungen
Abbildung DIOcert Bescheinigung Regionales Traumazentrum bis 2017

Ärztliche Leitung

Abbildung Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden
Chefarzt

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Physikalische Therapie,
Notfallmedizin
Curriculum vitae von Prof. Dr. Akhil P. Verheyden als PDF-Download

Sekretariat

Tina Fader
Tel. 07821 93-2303
Fax  07821 93-2070
E-Mail: tina.fader(at)le.ortenau-klinikum.de

Allgemeine Sprechstunde

täglich 8–12 Uhr nach telefonischer Anmeldung
07821 93-2320 oder -2321

Spezial-Sprechstunden

Sporttrauma
Mo 11–12 Uhr, Do 16–17 Uhr
Schulter
Mo 12–13 Uhr, Do 17–18 Uhr
Endoprothesen
Di, Do 11–15 Uhr
Wirbelsäule
Mi 11–13 Uhr

jeweils nach telefonischer Anmeldung unter 07821 93-2320 oder -2321

Privat-Sprechstunde

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden
nach telefonischer Vereinbarung,
Anmeldung über das Chefsekretariat (Tina Fader) unter 07821 93-2303

Röhrenknochen sind Knochen mit einer langen Markhöhle und Gelenken an beiden Enden. Arme und Beine, aber auch Hände und Füße...

Weiterlesen